Das Tierwohl
steht im
Mittelpunkt

Alpigal-Geflügelproduktion

Nachhaltigste Hähnchen – direkt vom regionalen Bauernhof

„Alpigal“, der Begriff steht für das wohl nachhaltigste Konzept in der deutschen Geflügelproduktion. Mit Alpigal verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz – mit geschlossenen Kreisläufen vom Ei bis zum Teller. Unser Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand anzubieten, zu dokumentieren und zu kontrollieren. Gleichzeitig ist das Alpigal-Hähnchen dank regionaler Verankerung, der Einhaltung hoher Tierwohlrichtlinien und nachhaltigem Wirtschaften besonders wertvoll. Damit ist Alpigal einer der Pioniere auf dem deutschen Geflügelmarkt.

Vorbildlich: Elterntierpark & Brüterei
Die Elterntiere der Geflügelmast stammen aus Partnerbetrieben, die strenge Richtlinien einhalten müssen und regelmäßig kontrolliert werden. Als frisch geschlüpfte Tiere werden sie in die Hallen der Elterntierparks gebracht. Bevor sie dort ankommen, werden die Hallen sorgfältig gereinigt, desinfiziert, mit Einstreu frisch ausgelegt und auf angenehme 30° Grad erwärmt. Die Elterntiere sind mit 18 Wochen geschlechtsreif, und die Hennen legen ihre ersten Eier im Alter von 22 Wochen in ein Legenest. Die Eier werden automatisch eingesammelt und anschließend auf beheizten Lastwagen in die Brütereien transportiert. In den Brütereien, in denen die Eier in Brutkästen ausgebrütet werden, herrschen angenehme 37,8° C. Die Eier werden stündlich gedreht und die Küken im Ei damit umgebettet. Nach 18 Tagen Brutzeit kommen die Eier in die Schlüpfkästen, wo die Küken nach drei bis vier Tagen aus ihren Schalen schlüpfen.

 

Genügend Platz: die Familienhöfe
Die frisch geschlüpften Küken werden von der Brüterei auf unsere Alpigal-Familienhöfe gebracht und dort aufgezogen. Die Transportwege bleiben denkbar kurz, denn alle Betriebe liegen in der Region. Die Masthallen werden vor der Ankunft der Küken gereinigt, desinfiziert und mit frischer Einstreu ausgelegt. Die Küken genießen so auf den Familienhöfen einen deutlich besseren Standard, als in staatlichen Bestimmungen festgelegt. Alle Tiere haben genügend Platz und Rückzugsmöglichkeiten, auch dank der sogenannten „erhöhten Sitzgelegenheiten“. Ein Wintergarten ist ebenfalls vorhanden. Dies bedeutet: weniger Stress für die Tiere und damit bessere Hähnchenfleischqualität für den Verbraucher. Die Tiere verbringen zwischen 30 und 37 Tage auf den Familienbetrieben, werden danach schonend geschlachtet und weiterverarbeitet. Während der ganzen Mastzeit steht ein Tierarzt mit Rat und Tat zur Seite. Er kontrolliert die Aufzucht und schreitet im Bedarfsfall frühzeitig ein. Die Tiere erhalten nur dann Antibiotika, wenn es unbedingt nötig ist. Dieses wird ausschließlich vom Tierarzt verabreicht.

 

GVO- und Antikokzidia-frei: das Futter
Während ihrer Mastzeit ernähren sich die Hähnchen zu 95 Prozent vegetarisch – die restlichen fünf Prozent mineralisch. Das Futter ist GVO- und Antikokzidia-frei. Das bedeutet, dass es keine genveränderten Organismen enthält. Das Futter besteht mehrheitlich aus Getreide wie beispielsweise Weizen und gemahlener Mais. Mühlennebenprodukte – wie Sonnenblumenschrot oder Rapsextrationsschrot – machen den Hauptteil des Hähnchenfutters aus. Rund die Hälfte der Rohstoffe kommen aus Deutschland, der Soja aus Europa. Auf Soja aus Brasilien wird verzichtet. Denn dadurch können die Transportwege und der Schadstoffausstoß drastisch reduziert werden. Viele im Hähnchenfutter enthaltene pflanzliche Proteinträger entstehen bei der Öl- oder Stärkeherstellung. Antibiotika werden im Falle einer Krankheit der Tiere ganz gezielt eingesetzt und die Abgabe durch den Tierarzt streng kontrolliert. 95 Prozent der Alpigal-Hähnchen haben nie Kontakt zu Antibiotika.

 

Regional: Kurze Transportwege (max. 200 km)
Die Alpigal-Hähnchen werden keinen langen und stressigen Transporten ausgesetzt – vom Schlüpfen bis zur Schlachtung. Sie legen maximal eine Strecke von 200 Kilometern zurück, weil uns Regionalität am Herzen liegt. Gleichzeitig achten wir penibel auf die Transporttemperatur. So werden im Winter die Abdeckungen an den Lkw geschlossen, um die Tiere warm zu halten. Bei hohen Temperaturen, wie im Sommer, wird speziell darauf geachtet, dass die Fahrzeuge, wenn möglich, nur an schattigen Plätzen zum Stehen kommen.

 

Transparent: die Verarbeitung
Haben die Hähnchen ihr Schlachtgewicht erreicht, werden sie mit dem Lkw nach Ertingen und damit zum Schlachthof gefahren. Die sanften Bewegungen und monotonen Geräusche des Transports machen die Tiere schläfrig. Richtig müde werden sie spätestens durch das blaue Licht in der Halle, in der die Lkw entladen werden. Anschließend werden die Hähnchen betäubt. Der anwesende Tierarzt kontrolliert, ob wirklich alle Tiere fachgerecht betäubt worden sind. Nach der Schlachtung werden sie gerupft und sorgfältig weiterverarbeitet. Für den Verbraucher ist die Produktion weitgehend transparent. Denn wir nennen bei den meisten Hähnchenprodukten die Höfe, auf denen die Hähnchen aufgezogen worden sind.

 

Sicherheit: strenge Richtlinien und Kontrolle
Ziel von Alpigal ist es, die gesamte Wertschöpfungskette in der Hand zu haben – vom Ei bis zum Teller. Dank standardisierter Prozesse und Kontrollen kann so jederzeit beste Qualität garantiert werden. Gleichzeitig tragen hohe Hygienestandards der Hähnchenställe sowie regelmäßige Gesundheitskontrollen durch den Tierarzt zum Tierwohl bei. Alpigal arbeitet nur mit zuverlässigen und vertrauensvollen Partnern und Lieferanten zusammen und verpflichtet diese durch Verträge, die hohen Tierwohlstandards umzusetzen.

Bei Alpigal steht das Tierwohl im Mittelpunkt. Das führt – im Zusammenspiel mit zufriedenen Produzenten – zu einem ausgezeichneten, genussvollen Geflügelprodukt für den Verbraucher.